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Pressemitteilung: Dirk Iserlohe, appelliert erneut eindringlich an die Kanzlerin: „Solidarpakt zur Minderung der Staatslasten“

Autor: Birgit Borreck
Kategorie Unternehmensmitteilung
Datum: 04 May, 2020

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Vorstand der HONESTIS AG und Aufsichtsrats-Chef der Dorint Gruppe, Dirk Iserlohe, appelliert erneut eindringlich an die Kanzlerin: „Solidarpakt zur Minderung der Staatslasten“

Köln, 29. April 2020 – Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Dorint Hotelgruppe, Dirk Iserlohe, mahnt seit der Zuspitzung der Corona-Krise an, dass bei der Bundesregierung die Interessen der Hotellerie und Gastronomie bisher kaum Berücksichtigung finden. Er appelliert in seinem fünften offenen Brief an die Bundeskanzlerin und ihr Kabinett, dass die Regierung eine Branche mit mehr als 2,4 Millionen Arbeitnehmern – immerhin dreimal so viel wie in der Automobilindustrie – nicht opfern darf.

Die Hotellerie und Gastronomie ist nach Einschätzung von Iserlohe die Branche, die voraussichtlich noch lange auf die Lockerungen der Verordnungen warten muss, wenn man Äußerungen von Regierungsvertretern, wie z. B. Heiko Maas, ernst nimmt. Der Bundesaußenminister hatte bereits angekündigt, dass eine Urlaubs-saison in diesem Jahr nicht zu verantworten sei. Und das, obwohl durchaus Lockerungen mit klaren, kontaktfreien Hygiene-Konzepten möglich wären.

Zur aktuellen Situation der Dorint Gruppe mit über 60 Hotels und Resorts in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz und über 4.500 Mitarbeitern nimmt der Familienunternehmer Dirk Iserlohe wie folgt Stellung: „Wir verlieren im Konzern derzeit jeden Tag circa eine Million Euro an Umsätzen.

Die meisten Mitarbeiter in den Hotels und der Kölner Hauptverwaltung sind bereits in Kurzarbeit. Unsere Liquiditätsreserven sinken täglich weiter. So nützt uns auch die geplante, auf zwölf Monate begrenzte Umsatzsteuer-Reduktion auf Speisen nichts, da wir vorerst keine nennenswerten Umsätze in der Hotel-Gastronomie erzielen können.“ Iserlohe geht noch einen Schritt weiter: „Vielmehr leite ich aus dem genannten Datum für die Einführung der Mehrwertsteuer-Reduktion ab, dass wohl bis zum 1. Juli 2020 keinerlei Lockerungen für die Hoteliers und Gastronomen angedacht sind.“ Iserlohe schätzt, dass die Branche ca. das Zehn- bis 15-Fache an Verlusten, gemessen an den durchschnittlichen Gewinnen der letzten Jahre, erleiden wird.

Als Ausweg aus dem derzeitigen Dilemma der Hotelindustrie fordert Konzernchef Iserlohe einen gesetzlich geregelten Solidarpakt, der zunächst die Staatsausgaben mindert. Basierend auf drei Säulen (A. Solidarpakt, B. Zuschüsse und C. Deregulierungen) werde dieser eine stabilisierende Wirkung für eine ansonsten aussterbende Branche haben:


Lesen Sie die ganze Pressemitteilung hier als PDF

Ein Schaubild des Solidarpaktes finden Sie hier als PDF

Tags: Corona-Virus Dirk Iserlohe Dorint